n8n und Make: Workflow-Automation ohne Code
Zwei starke Tools für No-Code-Automation. Was sich für welchen Use Case eignet — und wann du doch lieber Code schreibst.
Was Workflow-Automation kann
Daten aus Tool A nehmen, transformieren, in Tool B schreiben. Klingt simpel, ist aber der Hebel hinter unzähligen "wir haben das digitalisiert"-Projekten.
n8n
Self-hosted oder Cloud. Open Source, mächtig, mit JavaScript-Code-Nodes für komplexe Logik. Mein Favorit, wenn ich Kontrolle über Daten und Hosting brauche.
Make (früher Integromat)
Cloud-only. Visuell sehr poliert, riesiges Modul-Ökosystem, einsteigerfreundlich. Gut für Marketing-Teams.
Direkter Vergleich
| n8n | Make | |
|---|---|---|
| Self-Hosting | Ja | Nein |
| Code-Nodes | Ja, JavaScript | Nein |
| Preis | Free Self-Hosted, ab $20 Cloud | Ab $9/Monat |
| Komplexität | Mittel | Niedrig |
| Datenschutz | Maximal | Cloud (EU) |
Wann doch Code?
Wenn du:
- Versionierung über Git brauchst
- Tests schreiben willst
- Hochfrequente Workflows hast (>10k Calls/Tag)
- Tiefgehende Logik mit eigenen Datenstrukturen brauchst
…dann lohnt sich oft ein dünnes Backend (Node.js, Bun) statt Workflow-Tool.
Meine Praxis
Für Kunden ohne Dev-Team: n8n self-hosted auf Railway oder Hetzner. Für Marketing-Teams ohne IT: Make in der Cloud. Für Tech-Teams mit Anspruch: Code + GitHub Actions.
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